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Sprachpolizei-kl„Guten Tag, hier ist die Sprachpolizei, bitte fahren Sie rechts ran und nehmen Sie die Finger von der Tastatur!“

„Weiter rechts kann ich nihct faren.“

„Entschuldigen Sie, unser Versehen, halten Sie einfach die Finger still.“

„So weyt ist s gekomen, das ich nihct mehr MAINE MAINUNK shreibn daf.“

„Sie scheinen außen rechts einen verrohten Umgangston zu haben, bitte suchen Sie umgehend einen Sprachkurs auf!  Ihr Sprachniveau sinkt rapide, die Grammatik verdurstet, die Syntax hat schon Schaden genommen, ganz zu schweigen von der Kohärenz, bald wird Ihnen der Verstand vergehen!“

„Ich daf shreibn , Wie miR der Schnabbel wechst!1!!“

„Wenn ihr Schnabel in diese Richtung wächst, liegt darin vielleicht das Problem.“

„Wass geth Euch MAIN Schnabbel an HAHAHA 1!!111!!1 Smiley Smiley IR LINNKsfrastischen!1!!!!!!!! grxijalkne._.,.________________________“

„Hallo, hallo, zu spät. Kollege, ruf die Sprachambulanz.“


Eine ABC-Etüde auf Einladung von Christiane vom Blog „Irgendwas ist immer“. Drei vorgegebenen Wörtern sollten sinnvoll in einen Kürzesttext von maximal zehn Sätzen eingebaut werden. Die ABC-Etüden sind ein vergnügliches Schreibspiel mit etlichen Teilnehmer*innen.

Die heutige ABC-Etüde folgte der Schreibeinladung vom 1. Juli.

Werner Kastens (wkastens.wordpress.com) spendete die drei Wörter, und zwar Sprachpolizei, verroht und vergehen. Merci!