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ttbw_buttonJedes Jahr wird im weltbesten Netzwerk, dem Texttreff, bloggewichtelt. Diesmal hat mir Alice Grünfelder vom Blog Literaturfelder gleich zweimal beschert. Als ersten Streich schenkte sie mir einige „Tierminiaturen“. Der zweite Streich folgt in den Weihnachtstagen.

Herzlichen Dank für deine Texte, Alice, die mein Blog sehr bereichern werden!

Und nun Vorhang auf für merkwürdige Szenen mit Tier.

Alice Grünfelder — Tierminiaturen

Fuchs und Meise; Grafik: K. PollnerAuf den Äckern zwischen zwei Dörfern hat ein Fuchs angeblich einen Hund angefallen, nun fürchtet man für die Schulkinder. Zwei Jäger wurden also damit beauftragt, den Fuchs zu schießen. Der eine wartet in einem Auto am Dorfrand. Der andere sitzt auf einem Hocker mitten auf einem Feld, die Flinte lehnt an seinen Knien. Ist er eingenickt, oder warum sieht er nicht, wie der Fuchs gemächlich am Waldrand entlangschleicht? Zwei Joggerinnen rufen dem Jäger zu, rufen und fuchteln mit den Armen. Der Fuchs geht unbeeindruckt weiter.


Die Straße durchs Dorf wird von einer Katze überquert, die derart ockerfarben schwarz gefleckt ist, dass man lange nach ihrem Gesicht sucht.


Ein älterer Mann, umringt von weißen und grauen Enten, weil er sie aus der Plastiktüte neben sich auf der Bank füttert.


Ich verstehe sie einfach nicht, denke ich, als ich zwei Vögeln zuhöre, die sich durch den Regen über zwei Straßenecken hinweg zupfeifen. Und vermag noch nicht einmal zu sagen, was für Vögel es sind.

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