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WanderdüneHyper Hyper.

Der Nachbar klemmt fest in den Neunzigern.

Ich presse die Zeigefinger auf die Ohren, doch der Rhythmus stampft in meinen Knochen.

Hyper Hyper.

Hyperknall.

Der Himmel reißt auf. Eine Wanderdüne fällt aus dem All und begräbt die Stadt. Sand rinnt in meinen Mund, meine Augen, meine Ohren. In der Stille fühle ich mich pudelwohl.

Bis der Song von vorn beginnt.

 


Herzlichen Dank an Christiane vom Blog „Irgendwas ist immer“ und ihre Schreibeinladung für die Textwoche 44.17.
Rina.P vom Geschichtszauberei-Blog (geschichtszauberei.wordpress.com) spendete die drei Wörter für diese Woche (Hyperknall, Wanderdüne, pudelwohl), aus denen eine Kürzestgeschichte (maximal zehn Sätze) zu bilden war.